Rezepte

Weihnachtsbäckerei, es geht los! Zimt-Orangeat

27. November 2013

Hallo ihr Lieben :-) wie in jedem Jahr, mach ich auch in diesem Winter mein Orangeat selbst. Diese wabbelige, eklige Zeug aus den Supermärkten ist schon ewig verbannt und kommt nie wieder in meinen Stollen. Lieber gebe ich das selbst gemachte Orangeat hinein. :-)

In diesem Jahr, habe ich mich dazu entschlossen dieses ein klein wenig mit Zimt zu verfeinern. Eine feine Idee war das, das gibt dem Ganzen noch einen ganz besonderen Pepp.

Zimt-Orangeat

Für ca. 400 g fertiges Orangeat braucht ihr:

– die Schale von 5 Bio-Orangen
– Vollrohrzucker (ca. 300 – 400 g)
– ca. 200 ml Wasser
– 1 TL Zimt

Schält die Orangen und schneidet die Schalen dann in kleine Würfel.

In einem Topf die Orangenschalen mit ordentlich Wasser bedecken und aufkochen lassen. Abschütten und wieder in den Topf, mit Wasser bedecken und aufkochen lassen, abschütten…das Ganze min. 3 x, damit die Orangenschalen nicht bitter sind.

Nach dem letzten Wasserbad die Schalen gut abtropfen lassen und einmal wiegen. Wenn eure Orangenschalen nun – angenommen – ca. 400 g wiegen, wiegt ihr euch auch 400 g Zucker ab. Das Verhältnis ist immer 50:50.

Gebt die Orangenschalen, den Zucker und das Wasser in einen sauberen Topf. Lasst die Schalen nun ca. 45 – 60 Min. ganz leicht köcheln (bitte steht immer in der Nähe des Topfes und rührt regelmässig um).

Wenn die Schalen ganz leicht durchsichtig schimmern und die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist, gebt den Zimt dazu und rührt ihr ordentlich unter.
Schüttet dann die Schalen durch ein Sieb und fangt den Rest „Sirup“ unten auf, der ist nämlich grandios lecker. ;-)

Die abgetropften Schalen nun auf einem Backblech (mit Backpapier) verteilen und für ca. 3 – 4 Std. bei 50°C Umluft im Ofen trocknen lassen. Trennt die Schalen zwischendurch immer mal wieder voneinander, damit sie besser trocken.

Zimt-Orangeat

Die Farbe der Schalen geht leicht ins bräunliche, das ist aber völlig normal und liegt am Vollrohrzucker und dem Zimt. Öko-Orangeat eben. *g*

Das getrocknete Orangeat gebt ihr in ein verschließbares Glas und dazu noch ca. 2 EL Vollrohrzucker. Gut schütteln, damit jede Schale etwas Zucker abbekommt und nicht an einer anderen kleben bleibt. :-)

Das Orangeat ist so – gut verschlossen – ein paar Monate haltbar.

PS: Nicht nur für den Stollen eine feine Sache…*mund voll stopf* ;-)

Das Orangeat reiche ich auch gleich einmal bei der lieben Isabell von Küchenplausch ein. Dort gibt es nämlich ein ganz tolles Weihnachtsevent! :-)

 

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11 Comments

  1. Reply Isabell 27. November 2013 at 12:36

    Vielleicht sollte ich mich auch mal an selbstgemachten Orangeat probieren. Das fertige auf den Supermarkt find ich ganz furchtbar. Deines sieht aber toll aus :)

    lg Isabell

    • Reply Franzi 27. November 2013 at 12:43

      Liebe Isabell, mach das auf jeden Fall mal. Das ist ein ganz anderer Geschmack! <3

  2. Reply Micha 27. November 2013 at 13:50

    Orangeat und Zitronat gekauft, geht gar nicht. Man mag sich kaum vorstellen, dass beides aus irgendetwas Natürlichem gewonnen wurde. Das selbst herzustellen, finde ich toll – habe ich noch nie gemacht!
    viele liebe Grüße…

    • Reply Franzi 27. November 2013 at 14:43

      Liebe Micha, dann ran an die Orangen! :-D

  3. Reply Britta 27. November 2013 at 15:16

    Abgespeichert!
    Nächste Woche kommt die erste Orangenlieferung aus Sizilien, ich freu mich schon so darauf und das ist eine weitere schöne Verwendungsmöglichkeit für die Schale :-)

    • Reply Franzi 27. November 2013 at 15:20

      Oh klasse liebe Britta! :) Lass dir die Orangen gut schmecken! Ich muss schon bald wieder nach bestellen :-D

  4. Reply Anna 27. November 2013 at 18:18

    Das ist ja mal richtig gut! Und nicht kompliziert :) Hmmm…da könnte ich mir ja glatt auch mal vorstellen, was damit zu machen – vll in Pralinen/Schokolade/….? nom nom

  5. Reply Ulrike 27. November 2013 at 20:30

    Wobei echtes Orangeat eigentlich aus Pomeranzen hergestellt wird, aber trotzdem ist das immernoch um Klassen besser als die kleinen Gummidinger. Allerdings kaufe ich immer ganze Stücke für meine Lebkuchen und Stollen beim Gewürzhändler meines Vertrauens, da merkt man schon den Unterschied.

    • Reply Franzi 27. November 2013 at 21:31

      Ich habe hier in der Umgebung leider noch nie Bitterorangen finden können :(

  6. Reply Melanie 19. November 2014 at 16:41

    Das ist ja mal eine tolle Idee! Hätte nicht gedacht, dass man das selber machen kann!

    Kann ich denn bei Bio-Orangen 100% davon ausgehen, dass die ungespritzt sind? Und ich würde noch zu gerne wissen, was man mit Orangenat noch so alles machen kann. Bin da nämlich völlig unkreativ!

    • Reply Franzi 19. November 2014 at 16:44

      Hallo mein Spatz, bei Bio Orangen aus dem Supermarkt wäre ich vorsichtig, aber wenn du welche von Demeter oder Naturland bekommst, dann bist du auf der sicheren Seite. Und weißt du was man damit auch einfach machen kann? Mund auf und rein. SOOOOO lecker! :-D

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. Reply Ein Weihnachtsnachmittag im…Gemüseregal | Wo geht's zum Gemüseregal 1. Dezember 2013 at 14:19

    […] 1000 g Dinkelmehl (1050) 1 Würfel Hefe400 ml Hafermilch250 g vegane Butter (Alsan) 150 g Rohrohrzucker 1 Prise Salz1 TL Zimt100 g gehackte Mandeln125 g Cranberrys 125 g Rum-Rosinen (am Tag vorher einfach in ein wenig Rum einlegen) 100 g Datteln1/2 TL Muskatblüte200 g Orangeat  […]

  2. Reply Zusammenfassung des Küchenplausch Weihnachts-Events | kuechenplausch 6. Januar 2014 at 14:16

    […] Zimt Orangeat: http://www.gemueseregal.de/rezepte/weihnachtsbaeckerei-es-geht-los-zimt-orangeat/ […]

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