Rezepte

Ofenapfelmus, süß und karamellig

7. November 2014

Als ich vor ein paar Jahren Michas wunderbares Ofenapfelmus sah war ich einfach nur fasziniert davon. Ich wollte es haben. Unbedingt, sofort und unausweichlich.

Aber was passierte? Genau, ich habs einfach vergessen. Über drei ganze Jahre. Bis es mir vor ein paar Tagen wieder unter die Augen kam und zu dem Zeitpunkt schämte ich mich ein wenig vor mir selbst. WIE konnte ich das nur vergessen?

Micha, an dieser Stelle einmal 1000 Dank für dieses grandiose Rezept. Ich werde wohl NIE wieder anderes Apfelmus essen als dieses hier. :-)

Mein Apfelmus ist ein klein wenig abgewandelt, Nelken darf ich so gut wie nie einsetzen, weil mir sonst der Mann davon läuft. *seufz*

Also ein Rezept ohne Nelken, dafür mit Anis (mag er auch nicht so sehr, muss er nun aber durch. Zur Not ess ich das ganz allein auf *g*)

Ofenapfelmus_Gemueseregal

Für ca. 4 Gläser à 350 ml Ofenapfelmus braucht ihr:

5 kg Äpfel 
1 Zimtstange
3 Sternanis
1 Vanillestange

Die Äpfel gründlich waschen und eventuelle unschöne Stellen entfernen. Die Äpfel entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. (Ich hab die Äpfel nicht geschält, ihr könnt das aber natürlich gern machen, wenn euch das lieber ist.)

Ofenapfelmus_Gemueseregal_3

Gebt die geschnittenen Äpfel in einen Bräter oder in einen großen und ofenfesten Topf.

Die Zimtstande, Sternanis und die Vanillestange zwischen die Äpfel verteilen.

Dadurch, dass der Fruchtzucker karamellisiert braucht ihr KEINEN extra Zucker. Das Mus wird so süß genug! :-)

Den Bräter (oder Topf) nun für ca. 5 Stunden bei 160°C (Umluft) in den Ofen stellen.
(ohne Deckel)

Das fertige Mus sofort in sehr saubere Gläser füllen und verschließen.

Stellt euch aber unbedingt eine Portion zum sofortigen Verzehr zur Seite, dieses Mus ist so karamellig, zart, cremig, süß. Ihr müsst es einfach sofort probieren!

Ofenapfelmus_Gemueseregal

Und ihr werdet sehen, auch ihr möchtet kein anderes Apfelmus mehr vorgesetzt bekommen. Nääää. :-)

Lasst es euch schmecken!

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26 Comments

  1. Reply Milchmädchen 7. November 2014 at 07:47

    Hast recht, dieses Zeug ist durch und durch genial! Habe seit Entdeckung auch kein anderes Rezept mehr angerührt. Fehlt nur noch der Apfelbaum, der so viel abwirft, dass man RICHTIGE Mengen davon machen kann… ;)
    Schönen Tag Dir!

    • Reply Franzi 7. November 2014 at 07:55

      Oh da stimm ich dir so was von zu. So ein Apfelbaum wäre etwas feines. *träum*

  2. Reply Harald Mahr 7. November 2014 at 08:43

    Hallo Franzi,
    hast du das Schälen der Äpfel vergessen oder hast du sie tatsächlich ungeschält verarbeitet:
    LG
    Harald

    • Reply Franzi 7. November 2014 at 08:45

      Hallo Harald, wieso sollte ich es vergessen haben? :-) Ich hab sie einfach nicht geschält :-D

  3. Reply Kathi Pirati 7. November 2014 at 09:38

    Liebe Franzi, das hört sich himmlisch an! Und deine Fotos… wie Gemälde! <3 Es grüßt Kathi Pirati

    • Reply Franzi 7. November 2014 at 11:41

      1000 Dank liebe Kathi!!! :)

  4. Reply Sandra 7. November 2014 at 12:30

    Hallo Franzi,
    wieviele Nelken müsste man denn nehmen, wenn man die nicht so doof findet? ;-)
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Reply Franzi 7. November 2014 at 16:22

      Liebe Sandra, schau dazu mal bei der Micha (hab ich verlinkt) vorbei, sie hat eine Angabe gemacht. Vom Gefühl her würde ich (für mein Kompott hööööchstens drei Nelken rein machen. Nur so vom Gefühl *g*)

      • Reply Sandra 7. November 2014 at 19:07

        ok das mach ich, hab ich völlig übersehen.
        lieben dank :)

        • Reply Franzi 7. November 2014 at 19:53

          Sehr gern und berichte! :-)

  5. Reply Der Mann 7. November 2014 at 14:18

    Der Mann bekommt dennoch ab und zu etwas von dem schrecklichem Nelken-Zeug verabreicht.
    Dann aber mit dem Satz: „Nöööö, da ist doch gar nichts drin…. *kicher*“
    Anschließend heißt es dann: „ich dachte du merkst das nicht…“

    Liebe Grüße vom Mann…

    • Reply Franzi 7. November 2014 at 16:22

      Ach Herr Schatzi! :-D Du armes kleine Töffel :-D

  6. Reply Claudia 7. November 2014 at 15:25

    Hey, danke für den Rezepttipp!

    Blöde Frage: Hast du die heißen Äpfel aus dem Ofen vor dem Abfüllen noch püriert oder sind die bei dir von selbst schon weich-breiig geworden?
    Möchte das Rezept auf jeden Fall ausprobieren, evtl mit ein paar Rosinen, Nüssen oder Cranberries verfeinern. Wie lange ist das fertige Mus ca. haltbar? Möchte es meiner Mama zu Weihnachten schenken, da sie sich im Jahr 2015 gerne gesünder ernähren will und Apfelmus liebend gerne isst. ;)

    • Reply Franzi 7. November 2014 at 16:23

      Liebe Claudia, da musst du gar nichts mehr pürieren. Das ist soooo weich und zart und cremig :)
      Bei der Haltbarkeit kann ich nur schätzen, das es ja sozusagen einge“kocht“ wird, sollte es sich schon einige Monate halten. Ich vermute aber fast, dass das so lange gar nicht hält (zu lecker *hust*) :-P

  7. Reply Natalie im Holunderweg 9. November 2014 at 20:50

    Ich bin ein großer Apfelmus-Fan, bisher in der ganz klassichen Variante. Aber wenn ich dein Ofenapfelmus sehe, werde ich von klassischen Weg sehr wahrscheinlich abweichen – das sieht ja wahn.sinnig lecker aus!!! Und dann mit diesen tollen, schmackofatzwohlfühl Gewürzen drin… Ich muss Äpfel kaufen gehen.
    Liebe Grüße aus dem Holunderweg
    Natalie

    • Reply Franzi 9. November 2014 at 21:08

      Liebe Natalie, hihi, dann viel Spaß beim Äpfel kaufen! Berichte mir auf jeden Fall mal wie es dir geschmeckt hat :-)

  8. Reply Micha 10. November 2014 at 13:18

    Ich wiederum habs von der Nachbarin und ja, esse auch kein anderes mehr. Apfeliger geht nicht und dann noch ohne Zucker – was kann man mehr wollen! Und Merci fürs Mitschwärmen (Mail folgt ;)

    • Reply Franzi 10. November 2014 at 13:19

      Muchas Knutschas liebe Micha <3 :-*

  9. Reply Anna 2. Januar 2015 at 19:54

    *schnüff* das hat so gar nicht geklappt :( dabei duftete es ganz wunderbar….

    • Reply Franzi 3. Januar 2015 at 07:06

      Was ist denn schief gegangen Liebes? Vielleicht ist gar nix schief gegangen, es ist halt nur eine andere Konsistenz als „normales“ Apfelmus :-D

  10. Reply Jens 28. Januar 2015 at 12:27

    Eine ganz andere Apfelmus zu machen, das gefällt mir. Das klingt super lecker. Ich denke dass ich das nächste Apfelmuss mal so machen muss.
    Eine sehr schöne Anregung!

    Gruß,
    Jens

    • Reply Franzi 28. Januar 2015 at 15:48

      Viel Spaß beim nachmachen Jens :-)

  11. Reply Sybill 29. Oktober 2015 at 15:00

    Da hinten im Garten viel Fallobst liegt hab ich mich jetzt auch zu diesem Ofenmus animieren lassen :D
    Es duftet einfach hammermässig in der ganzen Wohnung, dabei ist es gerade mal 1 Stunde im Ofen. Ich bin schon sehr gespannt wie es dann schmecken wird *freufreufreu*
    Wenn es so köstlich schmeckt wie es duftet werde ich noch viele Äpfel so zubereiten!

    Liebe Grüße
    von Herzen
    Sybill

    • Reply Franzi 30. Oktober 2015 at 21:43

      Oh das freut mich so liebe Sybill :) :) :)

  12. Reply Anja 3. April 2017 at 20:40

    Sieht das geil aus! Und das verbrennt ganz sicher nicht so lange im Ofen? Ich bin da immer ein Angsthase. Da ich aber noch gaaaaaanz viele leere Einmachgläser zu Hause habe werde ich das Rezept auf jeden Fall probieren denn das sieht mega lecker aus, fast ein bisschen wie Bratapfel.

    • Reply Franzi 5. April 2017 at 11:52

      Liebe Anja, ein ganz kleine wenig „anbrennen“ muss es sogar, aber nicht so, dass es schwarz wird. Das ist bei mir – auch bei der Temperatur – noch nie passiert. Hab einfach ein Auge drauf und rühr zwischendurch lieber einmal zu viel um. ;-)

1 Trackback/Pingback

  1. Reply Die schönsten Rezepte für den Herbst 5. September 2015 at 12:39

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