Mein Leben ohne die Pille

Mein Leben ohne die Pille – Könnte halt auch besser sein

5. März 2018

Ihr Lieben,

lange habe ich zu dem Thema „Mein Leben ohne die Pille“ nichts mehr geschrieben, im Prinzip gab es auch lange nicht viel zu berichten bzw. nahm ich vieles erstmal so hin und wartete ab. Wie mir das eben so oft empfohlen wurde. „Das pendelt sich schon ein…“ 

Unregelmäßige Zyklen, Schmerzen, schlechte Haut, fürchterliche Haare…

Doch gerade bin ich an einem Punkt angekommen, an dem mich all dies enorm nervt. Ich bin jetzt fast ein Jahr ohne Pille, eingependelt hat sich – außer der Übelkeit und selbst die ist ab und an noch da – nichts.

Im Gegenteil, gefühlt wird derzeit alles schlimmer. Trotz natürlicher Helferlein wie Mönchspfeffer etc. 

Mein Leben ohne die Pille = Regelschmerzen aus der Hölle…

Von Zyklus zu Zyklus werden meine Regelschmerzen schlimmer und mein Zyklus an sich schwankt zwischen 17 und 35 Tagen. Diese gewonnene „Freiheit“ ohne Pille verschafft eben auch „Kontrollverlust“ und ich weiß schlussendlich (seit einigen Monaten) nie genau, wann ich nun meine Regel bekomme oder eben auch nicht.

Obwohl, doch meistens quäle ich mich schon Tage vorher mit starken (!) Schmerzen, wenn ich dann blute sind sie meist wieder weg, aber vorher…verdammte Axt, das ist nicht ohne. (Nur vorweg genommen, ich mache regelmäßige Checks und auch Ultraschall, bei mir ist rein körperlich alles super und nichts im argen, ich hab schlicht und einfach eine fiese Regel!) 

An diesen schlimmen Tagen geht ohne Medikamente nichts. Mein Körper suggeriert mir, dass ich liegen, ruhen, wärmen müsste. Das ist im Alltag allerdings nicht immer möglich.

Und so schlucke ich, während dieser Zeit, brav ein paar Tabletten und hoffe darauf den Tag zu überstehen. 

Die Daysy hab ich vor zwei Monaten zur Seite gelegt. Nicht, weil ich sie nicht mehr mag oder irgendwas zu kritisieren hätte, sondern einfach nur, weil bei mir eh alles so durcheinander ist.
Das morgendliche Messe bereitete mir zusätzlichen Stress und so mache ich aktuell eine kleine Pause. 

Zurück zur Pille? 

Ganz ehrlich? Seit ein paar Wochen kommen diese Gedanken in mir auf und das hat weniger mit der allgemeinem „Bequemlichkeit“ der Pille zu tun, als mit der Tatsache, dass es mir wirklich nicht gut geht.

Natürlich, man könnten jetzt noch länger durchhalten, noch mehr ausstehen…doch ich bin ehrlich müde und werde (muss) das demnächst mal ausführlich mit meiner Ärztin besprechen. 

Kein „Zurück zur Pille“ für die Allgemeinheit!

Seht all diese Gedanken bitte nicht als: „Los, alle zurück zur Pille“ Post, nur damit das einmal kurz klar gestellt ist.

Doch im Einzelfall (und leider kenne ich da mittlerweile einige von) kann es eben auch mal anders kommen und ein Leben ohne die Pille nicht das wunderbare Leben sein, was man sich erhofft. 

Keine Sorge, ich breche hier nichts übers Bein, werde nicht wahllos einfach wieder Hormone nehmen oder plötzlich rufen: „Die Pille für alle.“

Weiterhin bin ich der Meinung, dass mit der Pille zu harmlos umgegangen wird und wir als Frauen uns mehr über dieses Medikament (!) informieren müssen und die Pille nicht DAS Ding überhaupt und die Retterin für alle Probleme ist.

Doch anders als in der ersten Euphorie merke ich heute, dass sie eben doch einige Dinge erleichtert und uns  schlussendlich auch eine Menge Freiheit gibt. Nicht nur im sexuellen Bereich, auch „weniger Schmerzen“ bedeutet für mich FREIHEIT.

Doch über den Gedanken die Pille wieder (oder überhaupt zu nehmen) muss gut nachgedacht werden und die Gründe sollten für euch persönlich schon stimmig genug sein.

Denn eins möchte ich euch ganz klar sagen – nur wegen fettiger Haare oder doofer Haut würde ich im Leben NICHT darüber nachdenken, wieder Hormone zu mir zu nehmen. (Und trotzdem würde ich auch die Frauen verstehen, die genau das nicht aushalten!)

Starke Schmerzen, Unwohlsein und eine Beeinträchtigung des Alltags empfinde ich jedoch wirklich als „da müssen wir mal drüber sprechen“ Grund. 

Nun denn, noch ist nichts entschieden, aber meine Gedanken sind mit euch geteilt. 

Wie geht es euch denn so? :-) 

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30 Comments

  1. Reply Daniela 5. März 2018 at 13:58

    Liebe Franzi,

    ich bewundere bereits dein Durchhaltevermögen, ein Jahr diese Symptome ausgehalten zu haben. Ich nehme die Pille seitdem ich 19 Jahre alt bin (also jetzt 15 Jahre) und nachdem die ersten ein, zwei Monate mit Pille katastrophal waren, weil der Körper sich umstellen musste, läuft es seitdem perfekt. Weil ich – trotz Pille – so starke Schmerzen habe, dass ich Unternehmungen nicht ohne Novalgin durchstehe (glücklicherweise bekomme ich immer sonntags meine Periode und kann das so auch steuern, möglichst den Tag frei zu halten), habe ich schon längere Zeit auf einen Langzeitzyklus umgestellt und bekomme nun meine Periode nur noch aller drei Monate.
    Die Pille würde ich tatsächlich nur absetzen wollen, wenn ein(e) Kinderwunsch/-planung da wäre. Denn die Bilanz vor der Pilleneinnahme war ähnlich wie deine: Unregelmäßige, unkontrollierbare Zyklendauern und eine ewige Periodendauer von fast zwei Wochen. Da nehme ich gerne die Hormonzufuhr in Kauf.
    Bei all den Buchempfehlungen contra Pille und auch den Erfahrungsberichten einiger Freundinnen, ist mein Gedanke auch immer: Bei mir ist es eben anders. Und deshalb freue ich mich in all der Freiheitsdiskussion auch deinen Artikel zu lesen, der ehrlich die Problematik, die eben auch bestehen kann, beschreibt.
    Ich wünsche dir, dass du für dich und deinen Körper sowie vor allem dein Wohlbefinden wieder eine richtige Lösung findest (Nuva-Ring und Östrogen-basierte Pille sind mir immer mit meinen Beschwerden empfohlen worden, aber ich will keine Umstellung, so lange ich die bisherige Pille gut vertrage).

    Herzliche Grüße und danke dir für die ehrlichen Worte,
    Daniela

    • Reply Franzi 5. März 2018 at 14:05

      Liebe Daniela, oh Mensch ich danke dir von Herzen für deine Worte. Den Beitrag online zu stellen, war nicht „so einfach“, denn ich vor der Reaktion hatte ich schon ein wenig Schiss. DANKE, dass die erste Reaktion darauf so positiv ausfällt!!!

    • Reply Mathilda 5. März 2018 at 15:03

      Liebe Daniela, liebe Franzi,

      genau so ging/geht es mir auch.
      Ich nehme die Pille seit ca. 16 Jahren und seit fast 10 Jahren im Langzeitzyklus.
      Zwischendurch habe ich ein dreiviertel Jahr aufgehört und das war eine sehr unschöne Zeit.
      Nein, eigentlich war sie nicht nur unschön, sie war grausam.
      Ich hatte zwar recht schnell einen regelmäßigen Zyklus aber dadurch auch regelmäßig jeden Monat sehr starke Schmerzen, Migräne durch die Hormonschwankungen und schlimmere Akne als in meiner Teeniezeit. Zugenommen habe ich ebenfalls mehrere Kilo, zuzüglich zu den Wassereinlagerungen vor meiner Periode. Sexuelle Unlust durch die Pille? Oh nein! Aber in der Zeit ohne Pille war an Sex kaum zu denken.
      Ich war dauerhaft mies gelaunt und bin meinem Mann heute noch dankbar, dass wir diese Zeit so gut überstanden haben.
      Ich habe mich selbst nicht mehr ertragen und habe mich nicht mehr wieder erkannt. Bzw. doch, so ähnlich habe ich mich auch gefühlt, bevor ich die Pille genommen habe.
      Meine Periode habe ich damals mit 11 bekommen und es war von Anfang an mit Schmerzen verbunden. Nicht nur während der Periode sondern auch in der Zeit davor und eben auch die zyklusbedingte Migräne, die sich durch nichts mildern lassen wollte.
      Die Pille war für mich ein Geschenk und ja, Freiheit.
      Die Schmerzen wurden weniger, die Blutung war nicht mehr so unglaublich stark, die Migräne war weniger und seit dem Langzeitzyklus geht es mir noch besser.
      Und das alles sind die Gründe, die mich nach etwas mehr als neun Monaten wieder zur Pille gebracht haben.
      Es hat dann zwar doch noch einige Zeit gedauert, bis sich wieder alles eingependelt hat aber seitdem bin ich wieder ich.

      Ich kann verstehen, dass das nicht der Weg für jede Frau ist.
      Nicht jede Frau hat starke Blutungen, starke Schmerzen oder zyklusbedingte Migräne.
      Ich würde mir das Geld und die Hormone auch lieber sparen, aber habe für mich gemerkt, dass ich ohne Pille nicht so leben kann, wie ich es gerne möchte.

      Wirklich geholfen hat mein Beitrag wohl jetzt auch nicht.
      Aber vielleicht hilft er trotzdem ein klein wenig, weil man nicht mehr ganz alleine damit ist.

      Das tolle an der Zeit in der wir leben ist doch, dass wir die Wahl haben und dass es unsere Wahl ist.

      Liebe Grüße,
      Mathilda

      • Reply Franzi 5. März 2018 at 15:09

        Liebe Mathilda, sich gegenseitig bestärken finde ich enorm hilfreich! Deswegen 10000 Dank für deine Worte!!! <3

  2. Reply Melanie 5. März 2018 at 14:37

    Ach meine Liebe!
    Ich finde es gut, dass du so offen und ehrlich bist! Denn obwohl ich die Bewegung „Weg von der Pille“ sehr gut finde (bzw. dass mehr Frauen einfach darüber nachdenken), so gibt es doch keine Patentlösung für jede von uns.
    Ich selbst habe ja vor der Entscheidung gestanden, wie ich am besten hormonfrei verhüte und bin dann aber doch bei der Hormonspirale geblieben (vielleicht eine Alternative für dich? Hormone, ja – aber keine Östrogene und viel weniger Hormone als die Pille). Ja, auch über diese gibt es SEHR VIEL Negatives im Netz. Aber ICH komme sehr gut mit ihr aus, denn auch ich leide ohne sehr unter starken Schmerzen und Krämpfen und komme dann nur schlecht ohne Medikamente aus (die ich ja sehr scheue, ich versuche ja sogar, Kopfschmerzen erst einmal ohne Tablette auszuhalten). Und mal ehrlich: zwar hätten wir dann Hormone gespart, aber nehmen dennoch regelmäßig Medikamente. Das klingt nicht logisch ;)
    Ich werde weiterhin eine Mire*a-Patientin bleiben, weil es mir mit einfach besser geht.
    Ich wünsche dir, dass du für dich eine gute Lösung findest, die am Ende vielleicht zumindest ohne Pille auskommt.

    • Reply Franzi 5. März 2018 at 14:42

      Meine Liebe, ich schreib dich dazu nochmal privat an, hab da ein paar Fragen! :-*

  3. Reply Kerstin Walther-Regazzoni 5. März 2018 at 14:39

    Ich finde es bewundernswert, dass du so ehrlich mit dir bist und das auch so nach aussen zeigst. Es wird ja immer gern dogmenhaft gelebt und wer sich da nicht einfindet, entsprechend stigmatisiert. (Was, du isst noch Fleisch, wie kannst du nur? Was, du bist vegan, da fehlen dir cloche jede Menge Nährstoffe? Was, du hast einen Thermomix, kochst aber nicht allesallesalles drin? Was, du hast Kinder und gehst arbeiten? oder auch gern: Was, du hast Kinder und gehst nicht arbeiten?). Jeder Mensch ist verschieden und feststellen und sagen zu können, das passt so für mich und das nicht, ist doch eine hervorragende Qualität. Das mal dazu.

    Zum Thema selbst: Ich habe selbst die Pille wegen extrem starker Regelschmerzen ab 18 bis knapp 40, nur mit „Baby-Unterbrechung“ genommen. Habe eine erbliche Veranlagung zu schlimmen Wasserablagerungen in den Beinen und irgendwann ging es nicht mehr. Habe dann zwei Jahre mit allem Möglichen herumexperimentiert, weil immer irgendwas nicht passte – die Beine eben doch wieder dick wurden, die Schmerzen doch zurückkamen, … – und nun seit 7 Jahren eine niedrig dosierte Hormonspirale. Das ist sicher nicht praktikabel, wenn man sich noch Familienzuwachs wünscht, für mich aber war es der beste Kompromiss zwischen einer Hormonreduktion und alle Nase lang neuen, schlechten Überraschungen. Es gibt leider kein Patentrezept – oder besser doch: Gottseidank. Horche in dich rein, was dir wichtig ist, was dir gut tut, schalte alle Vorurteile von wegen „das darf man nicht / macht man nicht“ ab und geh deinen Weg. Wenn es für dich gut ist, dann ist es auch richtig. <3

    • Reply Franzi 5. März 2018 at 14:41

      Ach du Herz! Hab Dank für deine Worte und über den Thermomixvergleich musste ich gerade herzhaft (und zustimmend) lachen. Hihi. Bisher war der Gedanke an solch eine Spirale für mich etwas weit weg bzw. gedanklich mit vielen Schmerzen beim Einsetzen verbunden. Kannst du dazu was sagen? :-)

      • Reply Kerstin Walther-Regazzoni 5. März 2018 at 15:42

        Ganz ehrlich: schön ist anders. Aber wenn man jeden Monat sehr, sehr starke Regelschmerzen hat, dann sind die 10 Sekunden, die es wirklich wehtut, schnell relativiert. Es wurde zudem lokal betäubt und hinterher war es wie noch ein letzter Tag Regelschmerzen, dann war’s vorbei. Der erste Wechsel nach 5 Jahren war auch kein schöner Moment, aber genau so schnell vorbei. Ich hab sehr lange an dieser Entscheidung herumgedoktert, man hört soviel schlimmes drüber. Aber wie immer wird ja meist lieber schlechtes weitergegeben und am Ende habe ich ein Herz gefasst und darauf vertraut, dass die schweigende Mehrheit zufrieden ist. Und bin es seit über 7 Jahren auch.

  4. Reply Michaela 5. März 2018 at 15:52

    Ich kann dich sehr gut verstehen, denn bei mir ist es sehr ähnlich. Ich habe die Pille mit 15 bekommen, da ich eine so schlimme Periode hatte. Dann habe ich sie sehr lange genommen (bis etwa 30) und alles war tippitoppi. Bis auf die Migräne, die in der Pillenpause immer kam. Dann habe ich eine Weile die Dreimonatsspritze bekokmmen. Für viele sicher der Himmel, weil quasi gar keine Periode mehr. Ich fand es sehr merkwürdig und unnatürlich, meine Mens nicht mehr zu bekommen. Und da ist mir dann auch klargeworden, dass es genauso unnatürlich unter der Pille ist, die Mens zu bekommen, denn die wird ja nur dadurch erzwungen, dass man eine Pause macht. Das kann man sich eigentlich auch schenken.
    Jedenfalls: Dann habe ich aufgehört sie zu nehmen … und es wurde genauso schlimm wie mit 15 Jahren. Unregelmäßige Zyklen wie bei dir, die Schmerzen waren 2 Tage lang so heftig, dass ich zwei Tage lang die Maximaldosis Ibu nehmen musste. Dazu eine monstermäßige Blutung. Echt ätzend. Aber die Pille kommt mit allen ihren Nebenwirkungen trotzdem nicht mehr infrage für mich. Sie unterdrückt das ja nur alles – beseitigt also nur die Symptome. Das ist es mir nicht wert.
    Ich habe viel probiert. Ich glaube inzwischen, dass es viele kleine Stellschrauben sind, die das ganze besser machen. Ein Punkt ist sicherlich Progesteronmangel. Da kann man mal drüber nachdenken. Der ist für ganz viele Probleme verantwortlich.
    Ein gutes Buch dazu ist „Die Hormonrevolution“ von Michael E. Platt. Ganz toll ist auch „Die Hormonkur“ von Sara Gottfried.
    Was ich inzwischen mache, ist mein Vitamin D3 auffüllen und erhalten, ganz viel Magnesium nehmen. Seit ca. einem halben Jahr nehme ich hochdosiert B12 und einen Vitamin-B-Komplex und Eisen habe ich auch genommen. Und tatsächlich hatte ich im letzten halben Jahr sogar einige Zyklen, in denen ich keine einzige Tablette genommen habe. Oh Wunder! Ich konnte es selbst nicht glauben. Woran es nun letztlich liegt, weiß ich auch nicht. Meine Migräneanfälle sind auch besser geworden.
    Ich glaube es ist eine Kombination. Und die Versorgung mit Nährstoffen ist sehr wichtig. Mein Hausarzt hält das alles für überflüssig, weil meine Blutwerte in der Norm liegen. Dass sie aber alle am unteren Rand der Norm liegen, juckt ihn nicht. ALso habe ich selbst die Verantwortung übernommen und bemühe mich, die Werte höher zu bekommen.
    Vielleicht konnte ich dir ein paar Tipps geben. Ich wünsche dir, dass du einen Umgang für dich findest! Wie auch immer der aussehen mag, er muss zu dir passen!

    • Reply Franzi 6. März 2018 at 08:16

      Danke für deine Geschichte und deine Worte liebe Michaela! :-)

  5. Reply Steffi 5. März 2018 at 18:59

    Hey, ich habe die Hormonspirale nicht vertragen bzw sie saß nicht fest genug. Nun habe ich eine Kupferspirale und bin zufrieden. Bei beiden Spiralen besteht die Möglichkeit, dass die Regel ausbleibt oder sich auf eine Schmierblutung reduziert. War bei mir leider nicht der Fall. Man muss dazu sagen, dass ich auch nie große Probleme mit meiner Regel hatte, so dass ich von Erleichterungen nicht berichten kann. Weder von der einen noch von der anderen Spirale. Es blieb aber auch leider die Regel nie aus. Das war so meine Stille Hoffnung ;-)
    Ich wünsche Dir alles Gute und eine möglichst gute Lösung für Dich!
    Alles Liebe, Steffi

    • Reply Franzi 6. März 2018 at 08:17

      Danke meine Liebe. Die Kupferspirale hab ich für mich schon komplett ausgeschlossen, hat viele Gründe, aber ich freu mich für dich, dass du mit ihr gut klar kommst! :-)

  6. Reply Heike 5. März 2018 at 19:44

    Für mich kommt die Pille definitiv nie wieder in Frage. Nach dem ich einmal erkannt hatte, was ich mir und meinem Körper da antue.
    Und ja, auch bei mir läuft das alles andere als easy oder bilderbuchmäßig. Völlig unregelmäßige Zyklen, Schmerzen, Unwohlsein etc. Die Akne hatte ich zum Glück nach zwei Jahren im Griff. Das ging aber nur mit Hilfe einer Heilpraktikerin, bei der ich auch heute noch in Behandlung bin.
    Und eben weil auch jetzt noch nicht alles rund läuft, weiß ich, was ich mir da fast zwanzig Jahre angetan habe. Ich versuche weiterhin den Ursachen auf den Grund zu gehen, statt mit Pille einfach die Symptome zu behandeln. Aber sicherlich muss das jede für sich selbst entscheiden. Ich hab es auch erst im zweiten Anlauf geschafft durchzuhalten. Ich wünsche dir alles Gute!

  7. Reply strawberrymouse 5. März 2018 at 21:34

    Für mich ist das Wettern gegen die Pille ohnehin etwas unverständlich, muss ich sagen. Die Ironie daran; ich habe sie noch nie genommen. Einfach weil es keinen Grund dazu gab; mein Zyklus war schon immer regelmäßig, meine Schmerzen halten sich in Grenzen, ich hatte keine Akne in der Jugend und in Sachen Verhütung setze ich auf Kondome. Ich denke man muss das Thema differenziert betrachten; nichts ist nur Gut oder nur Schlecht und es kommt auf die individuellen Faktoren an. Und in Sachen Pille fehlt mir oft einfach eine gute Aufklärung.
    Arbeitsbedingt habe ich es selbst mit so einem Fall zu tun: Höllenqualen jeden Monat. Und da finde ich es völlig legitim die Pille verschreiben zu lassen. Wenn sich jemand die Seele aus dem Leib kot… und vor Schmerzen nicht mehr kann und es dann ein Medikament gibt, das dem Abhilfe schafft, why not?

  8. Reply Tanja S. 5. März 2018 at 22:32

    Ich bin jetzt über 10 Jahre Pillenfrei.
    Der Zyklus hat sich mittlerweile eingependelt – die Mörderschmerzen sind geblieben.
    Was sich seit einigen Jahren hinzugesellt sind extreme Stimmungstiefs vor den Tagen.
    PMS vom Allerfeinsten.
    Der Plan meiner Ärztin:
    Ab Zyklusmitte jeden Tag Magnesium und Vitamin B6 bis zu Einsetzen der Regel.
    Ich bin gespannt.
    Und dir, liebe Franzi, drücke ich die Daumen, dass du einen Weg der Genesung findest 💕
    Liebe Grüße, Tanja 🌻

  9. Reply Sabine 6. März 2018 at 06:45

    Nur, damit noch eine andere Stimme bzgl. Pille-absetzen da ist: Mir geht es ohne prächtig, Umstellungsschwierigkeiten gab es auch keine, es war wie aufwachen.
    Würde aber unter den von dir beschriebenen Umständen auch wieder über eine Einnahme nachdenken.

  10. Reply Kaya 6. März 2018 at 08:24

    Hast du mit deinem Frauenarzt mal über das Thema Endometriose gesprochen?

    • Reply Franzi 6. März 2018 at 08:26

      Ja, ich hab mit meiner Ärztin drüber gesprochen, bisher war nie etwas bei mir auffällig. :-)

      • Reply Miss Green 6. März 2018 at 20:33

        Genau die Frage hätte ich jetzt auch gestellt. Meine Endometriose wurde erst erkannt, als eine Bauchspiegelung gemacht wurde. So von außen kann man das ja leider nicht erkennen (und eben auch nicht ausschließen).
        Bei mir sind es aber auch viele kleine Stellschrauben, die es verbessern. Vielleicht findest du noch deine Schräubchen, die es erträglicher machen? Auch den Mönchspfeffer würde ich noch mal überdenken, es gibt so viele Frauen, bei denen er alles durcheinander bringt.

  11. Reply Franzi 6. März 2018 at 10:30

    Hallo Franzi!
    Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr die Pille abgesetzt nachdem ich sie ca. 6 Jahre genommen habe. Danach war mein Zyklus für etwa 9 Monte völlig durcheinander, manchmal kamen meine Tage nur alle 2 Monate, manchmal alle 2 Wochen. Jetzt scheint er sich (hoffentlich) eingependelt zu haben, auch wenn ich natürlich nicht die Uhr nach stellen kann. Meine Regelschmerzen sind kaum stärker als während der Pille, unangenehm aber ohne Medikamente definitiv aushaltbar. Seitdem ich die Pille abgesetzt habe benutze ich allerdings auch eine Menstruationstasse, vielleicht hilft sie wirklich. Was mir auch aufgefallen ist, dass ich den Mittelschmerz sehr stark spüre. Jetzt da sich mein Zyklus einzupendeln scheint werde ich ihn doch konsequenter mit NFP beobachten, während er so durcheinander war hat mich die Motivation verlassen.
    Ich hoffe dein Körper findet seinen Weg ohne Medikamente auszukommen oder zumindest einen, bei dem du dich wohlfühlst.
    Alles Liebe,

    Franzi

  12. Reply Annette 6. März 2018 at 10:52

    Hallo Franzi,
    ich habe in jungen Jahren die Pille genommen, bis ich sie einmal vergessen habe und schwupp schwanger wurde. Ich habe mich damals für mein Baby entschieden und er ist zwischenzeitlich 29 Jahre alt :o)

    Danach habe ich die Pille nicht mehr genommen, aufgrund dessen das ich rauchte. Daher habe ich jahrelang eine Kupferspirale getragen und ich war damit zufrieden. Das Einsetzen und Entfernen alle paar Jahre, naja ein kurzer kräftiger Husten und es war okay. Allerdings muss ich sagen, das ich so alle 2-3 Monate starke Unterleibsschmerzen und Blutungen hatte, auch nicht gerade das tollste. Und dazu z.T. noch Kopfschmerzen => also auch noch Medis gegen Schmerzen > ob das am Ende besser ist ? fraglich.

    Mit 40 begannen die Wechseljahre und nun bin ich in der Postmenopause, tja und nachdem mir meine Frauenärztin sagte das die Wechseljahre noch „hundert Jahre“ gehen, ist meine „Begeisterung“ grenzenlos.

    Mein Fazit: ob nun mit Pille oder Spirale egal, spätestens in den Wechseljahren scheint einem alles einzuholen. Okay, das einzig gute ist nun das das geblute weg ist, dafür gabs Stimmungsschwankungen, Depris und nun Akne in Höchstform, aber all das ist manchmal gut und manchmal schlecht.
    Nun akzeptiere ich es wie es ist, denn es gibt immer 2 Möglichkeiten im Leben. Akzeptiere es oder ändere es und ändern kann man es mit pflanzlichen oder chemischen Mitteln.

    Wichtig ist, das Frau sich gut informiert, was für Möglichkeiten es gibt und entweder ausprobiert oder Frau akzeptiert den verflixten Körper ;o)

    Viele Grüße Annette

  13. Reply Gina 6. März 2018 at 11:53

    Hey Franzi, vielen Dank für deinen ehrlichen Bericht! Ich überlege schon lange, ob ich die Pille absetze, weil es mir in der Pillenpause immer viel besser geht und sobald ich dann die erste wieder nehme ist mir tage lang übel und ich fühl mich überhaupt nicht gut. Andererseits habe ich aber total Angst vor den ganzen möglichen Begleiterscheinungen, die nach dem Absetzten der Pille auftreten können. Kennst du die Seite „Generation Pille“ ? Vielleicht kannst du da noch ein paar hilfreiche Tipps finden oder schau mal auf YouTube bei Johannas Essentials. Sie hat ganz viele Tips bei Regelschmerzen.

    Liebe Grüße und alles Gute für dich!
    Gina

    • Reply Franzi 6. März 2018 at 11:55

      Liebe Gina, die Nebenwirkungen sind schon oft erst mal hart, aber es lohnt sich – in den meisten Fällen – schon durchzuhalten. Probiere es einfach mal aus, die meisten Frauen fühlen sich danach ja doch sehr, sehr, sehr viel besser! :-)

  14. Reply Sabrina 6. März 2018 at 13:05

    Toller Beitrag! Bei mir hat es etwa 3 Jahre gedauert bis sich alles eingependelt hat. Die Haut wird besser, Haare ebenso, nur die Schmerzen bleiben. Trotzdem wäre die Pille für mich keine Alternative. Es dauert seine Zeit, aber es wird … Irgendwann <3

  15. Reply Tanja 6. März 2018 at 15:43

    Liebe Franzi,

    Sehr gut das du diesen Bericht geschrieben hast! Oft wird genau das nicht angesprochen was Negativ ist wie Schmerzen, Hautprobleme und Launen.

    ich kann dich so gut verstehen. Selbst nach 3 Jahren ohne Pille jetzt überlege ich fast jedes Mal wenn die monatlichen Schmerzen kommen sie einfach wieder zu nehmen. Zum Glück arbeite ich sitzend, sprich dann sitz ich halt einfach mit Wärmflasche da und das hilft, zumindest mir, genug um denen einen schlimmen Tag durchzustehen. Auch hatte ich vorher nie Probleme mit unreiner Haut, auch nicht in der Pubertät, und jetzt spielt mein Kinn dafür jeden Monat Pubertät plus meine Launen sind sehr speziell.

    Wenn ich mir also vorstelle das jemand noch schlimmere Schmerzen hat würde ich immer raten „Tu was für dich am Besten ist“ und wenn das wieder die Pille bedeutet dann ist das so. Man sollte niemanden verurteilen der nicht unter Schmerz leben will.

    Liebe Grüße
    Tanja

  16. Reply Karmindra 6. März 2018 at 19:32

    Huhu Franzi,

    ich hatte das Glück das sich mein Zyklus nach dem absetzen der Pille irgendwann relativ schnell eingependelt hatte und auch die Hautprobleme irgendwann weg gingen. Dann war ich allerdings vor etwas mehr als 3 Jahren ganz kurz schwanger und danach wollte sich mein Zyklus über die Jahre nicht mehr 100% richtig regulieren (bin gespannt wie es nach meiner aktuellen Schwangerschaft sein wird).
    Zum Glück schwankte es nicht soooo extrem wie bei dir, eher so zwischen 28 und 36 Tagen.
    Ich hab dann auch irgendwann starke (sehr sehr starke) Schmerzen bekommen. Habe dazu irgendwann auch mal einen eigenen Blogpost in meiner Themenreihe Honour your Womb gepostet.
    Kurz bevor ich jetzt überraschend schwanger geworden bin, hatte ich mir grade Yamswurzel Präparate bestellt (eine Creme und ein Kombi Präparat mit Dong Quai von mexican-wild-yam.com), habe sie aber nicht austesten können. Ebenso wenig wie meine Livia (https://mylivia.com/de/) den ich freudig neugierig angfangen wollte in dem Zyklus zu testen, in dem meine Periode plötzlich ausblieb…
    Also von daher kann ich zu all dem nicht sagen wieviel es bringt. Ich persönlich wäre allerdings trotz allem für mich nie auf die Idee gekommen wieder mit der Pille anzufangen, da ich mit dem Kapitel einfach abgeschlossen habe für mich.

    Sehr hilfreich mit positiven Auswirkungen auf meinen Zyklus und auch auf meine Schmerzen war übriges die Lektüre und Arbeit mit dem Buch „Love your Lady Landscape“ von Lisa Lister. Von ihr hatte ich vorher schon Code Red gelesen über Menstruation. Ziemlich coole Socke die Frau. Gibts aber glaube ich leider nur auf englisch.

    Liebe Grüße,
    Karmi

  17. Reply Jenni 7. März 2018 at 10:13

    Liebe Franzi,

    danke dir für deinen ehrlichen Beitrag!
    Ich muss zwar sagen, dass ich überwiegend gute Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht habe. Allerdings habe ich, seitdem die Pille weg ist, auch wieder mörderische Unterleibschmerzen bekommen, was absolut nicht fein ist und jeden Monat schlimmer wird.
    Ich hoffe, das pendelt sich bald wieder ein – ich weiß nicht, ob das ein dauerhafter Zustand sein kann.

    Generell denke ich aber ebenfalls, dass es so unterschiedliche Frauen und Körper gibt – da ist eine Patentlösung selten sinnvoll.
    Wenn es dir mit besser geht und die Vorteile die Risiken aufwiegen, ist es vielleicht doch keine schlechte (oder zumindest: nicht die schlechteste) Idee, sie wieder zu nehmen.

    Liebe Grüße an dich!
    Jenni

  18. Reply Talisa 10. März 2018 at 01:01

    Hallo Franzi,

    Schade dass das Absetzen der Pille für dich nicht den gewünschten Effekt hatte. Als du damals davon schriebst habe ich mich direkt dazu entschlossen es auch ohne Pille zu versuchen, die vorher ca 10 Jahre zu meinem Leben gehörte. Ich hatte zuvor und dann auch mit Pille keine großen Probleme mit der Periode, aber allein der Zwang jeden Tag diese Hormone zu mir zu nehmen war furchtbar, was mir aber erst mit dem Absetzen so richtig klar geworden ist.

    Bei mir läuft es wirklich großartig. Ich fühl mich seit dem viel besser, bin super drauf, fühle mich frei, meine Periode hat höchstens mal 2-3 Tage Abweichungen. Unterleibsschmerzen sind auf ähnlichem Niveau wie mit Pille.

    Ich kann mich also nur tierisch bei dir bedanken, dass du mir den Anstoß zu der Entscheidung gegeben hast. Deswegen finde ich es sehr schade, dass du nicht so viel Glück hattest und hoffe, dass du einen Weg findest mit dem du dich wohl fühlst.

  19. Reply Claudia 9. Mai 2018 at 11:43

    Liebe Franzi,

    ich versteh dich sooo gut! Ich hatte seit meinem 12. Lebensjahr jedes Monat sehr sehr SEHR starke Schmerzen, bis hin zum Erbrechen, Schweißausbrüche, Schüttelfrost und ab ca Mitte 20 dann auch Ohnmacht. Und ich würde mich aber, was Schmerzen im Allgemeinen betrifft, als hart im nehmen bezeichnen. Geholfen hat nur die Pille (von ca 14 bis 20 Jahre) und dann für fünf Jahre die Hormonträgerspirale (da hatte ich überhaupt keine Periode mehr).

    Als ich dann mit Mitte 20 überhaupt keine künstlichen Hormone mehr in meinem Körper haben wollte, hab ich mich damit abgefunden, Schmerzmittel zu nehmen. Mittlerweile (ich bin jetzt 33), hat mein Darm (unter anderem) unter den Schmerzmitteln so gelitten, dass ich nun mit jeder Menge Unverträglichkeiten zu kämpfen habe.

    Allerdings – langer Rede kurzer Sinn ;) – hab ich heute KEINE Regelschmerzen mehr. Ich hab meine Ernährung umgestellt (laut meinem Arzt könnte das ein Grund sein), ABER ich hab auch meine Einstellung zu meiner Weiblichkeit und zu meinem Zyklus bzw meiner Periode geändert. Den Stein ins Rollen gebracht hat dieses Interview: https://www.youtube.com/watch?v=iSLn-ogpUi8

    Seither verwende ich nicht nur keine Tampons mehr sondern eine Menstruationstasse und Binden aus Stoff (was ich genial finde – allein schon wegen Müll), ich sehe meine Periode auch nicht mehr als Fluch (so wurde mir das seit meiner Kindheit von JEDER Frau vorgelebt), sondern als Segen (mehr dazu würdest du in diesem Interview hören).

    Und mir ist es ehrlich gesagt egal was im Endeffekt gewirkt hat, Hauptsache ich hab mein Leben zurück. Weil mit Ohnmacht, Erbrechen usw geht wirklich gar nix mehr außer daheim auf der Toilette krümmen. :(
    Und ich wollte aber aufgrund div Nebenwirkungen der Pille (Migräne, Stimmung, Libido usw) auf gar keinen Fall jemals wieder künstliche Hormone zu mir nehmen.

    Mein Frauenarzt sagt übrigens zum Thema Ernährung, dass der Darm tatsächlich eine sehr große Rolle spielt (wer weiß das schon?! Mir war das tatsächlich neu). Solltest du also einen unruhigen Darm haben, geh der Sache eventuell mal auf den Grund. Möglicherweise beruhigt sich dann auch deine Gebärmutter…

    Ich wünsch dir jedenfalls alles alles Gute und dass du das bald in den Griff bekommst! (ich bin erst heute auf deinen Blog gestoßen und mir fiel sofort dieser Artikel ins Auge – also sollte sich mittlerweile eh schon irgendwas getan haben, kann es sein, dass ich es nur noch nicht gelesen hab ;))

    Alles Liebe,
    Claudia

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